Der Führungsradar misst es. Die Führungskraft beantwortet 35 Aussagen über sich, ihr Team beantwortet dieselben Aussagen über sie. Anonym, sechs Minuten am Handy. Der Abstand zwischen beiden Bildern ist der Befund.
Kein Abo, keine Software im Haus, kein IT-Projekt. Drei Wochen von der Zusage bis zum Ergebnisgespräch.
Krankenstand, Fluktuation, Ausschuss, Stillstand. Alles gemessen, alles im Bericht. Warum die Zahlen so sind, wie sie sind, steht nirgends. Denn wie geführt wird, misst niemand. Man schätzt es. Und zwar meistens falsch.
26 Punkte Abstand, bei der Frage, ob Konflikte angesprochen oder ausgesessen werden. Die Führungskraft ist überzeugt, sie packt das an. Das Team erlebt etwas anderes. Beide meinen es ehrlich. Genau das ist der blinde Fleck, und ohne Messung bleibt er einer.
Rechnen Sie es einmal mit Ihren eigenen Zahlen durch. Was kostet Sie eine Kraft, die geht, obwohl sie nicht hätte gehen müssen? Die Ausschreibung, die Einarbeitung, die Fehler der ersten Monate, die Überstunden der anderen. Bei zwei solchen Abgängen im Jahr reden wir über ein Vielfaches dessen, was eine Messung kostet.
Sie bekommen ein A4-Blatt mit Codes zum Ausschneiden, einen Zettel pro Person, QR-Code drauf. Wer welchen bekommt, notiert niemand. Aufwand für Sie: eine halbe Stunde.
Scannen oder Code eintippen. 38 kurze Aussagen, kein Name, keine Anmeldung, keine Mailadresse. Geht in der Pause, geht auch von zu Hause. Die Führungskraft beantwortet dieselben Aussagen über sich.
Wir gehen die Auswertung zusammen durch, 60 Minuten online. Am Ende haben Sie drei Stellhebel schriftlich, an denen ab Montag gearbeitet werden kann. Keine Maßnahmenliste mit 22 Punkten.
Die durchgezogene Linie ist das Team. Die gestrichelte ist die Führungskraft über sich selbst. Wo die beiden auseinanderlaufen, liegt der blinde Fleck. Das ist der Moment, in dem es im Gespräch still wird, und danach konkret.
Dazu die Werte je Skala mit Ampel, die Streuung im Team, die drei Ergebnisanker, die anonymen Freitexte im Wortlaut und ein Methodenteil, den auch ein kritischer Betriebsrat lesen kann.
Ein Fragebogen ist schnell zusammengeschrieben. Einer, der etwas misst, nicht. Ich habe große Unternehmensbefragungen verantwortet und weiß, wo sie kippen. Deshalb sind die Konstrukte nicht erfunden, sondern an Instrumente angelehnt, die in der Arbeitsforschung seit Jahren im Einsatz sind. Die Formulierungen sind meine eigenen, weil die Originale in Bürosprache geschrieben sind und in der Schicht keiner so redet.
Der Copenhagen Psychosocial Questionnaire, international verbreitet, in Deutschland auch für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung genutzt. Daher stammen die Ideen zu Rollenklarheit, Einfluss bei der Arbeit, Anerkennung und Belastung.
Amy Edmondson hat untersucht, warum Teams Fehler melden oder eben nicht. Daran hängt die Skala Fehler und Störungen. In der Produktion entscheidet genau das darüber, ob eine Störung früh auf den Tisch kommt oder erst, wenn es teuer wird.
Die Forschung zur Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeitendem, bekannt als LMX. Daraus kommen Präsenz, Rückmeldung, Vertrauen und die Frage, ob jemand hinter seinen Leuten steht, wenn es nach oben geht.
Und damit es ehrlich bleibt: Der Führungsradar ist kein validiertes Testverfahren mit Normstichprobe. Er ist ein sauber gebautes Feedbackinstrument für die Praxis. Wer Ihnen bei dieser Teamgröße Signifikanz verspricht, verkauft Ihnen etwas.
Sonst antwortet in der Produktion niemand ehrlich, und dann können Sie sich die Messung sparen.
Der Code hängt an keiner Person. Es gibt keine Anmeldung und keine Mailadresse.
Zu einer Antwort wird weder IP-Adresse noch Gerät gespeichert, an dem man jemanden erkennen könnte.
Die Freitexte erscheinen im Bericht in zufälliger Reihenfolge, damit sich nichts zuordnen lässt.
Ich bin Ingenieur und war Jahre in der Aluminiumindustrie, bevor ich in der Organisationsentwicklung gelandet bin. Ich kenne den Geruch einer Halle im Hochsommer und ich weiß, wie sich eine Schichtübergabe anfühlt, wenn die Anlage seit vier Stunden steht.
Trotzdem habe ich jahrelang Führungstrainings gehalten, die für Leute gebaut waren, die einen eigenen Kalender haben. Reflexionsübungen für Menschen, die zwischen zwei Störungen zwölf Minuten am Stück haben. Das hat freundliche Rückmeldungen gebracht und wenig verändert.
Dazu kommt etwas, das mir beim Bau des Radars sehr geholfen hat: Ich habe große Unternehmensbefragungen verantwortet. Ich weiß, wie so etwas aufgesetzt wird, und ich habe gesehen, wie es versandet. Sechzig Fragen, Monate bis zur Auswertung, am Ende ein Foliensatz für die Geschäftsführung. In der Schicht ändert sich davon nichts, und beim nächsten Mal macht keiner mehr mit.
Der Radar ist die Gegenbewegung. Ein Team statt das ganze Werk. Sechs Minuten statt einer halben Stunde. Drei Wochen bis zum Ergebnisgespräch statt einem halben Jahr. Und am Ende drei Stellhebel statt eines Maßnahmenkatalogs, den niemand liest.
Warum das Pilotangebot: Das Werkzeug steht, die Methodik steht, was fehlt sind die ersten fünf Bereiche, die damit gearbeitet haben und darüber reden. Deshalb der Preis, und deshalb die Bitte um ein Testimonial.
Pilotpreis für die ersten fünf Teams. Kleinunternehmer nach § 19 UStG, es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Nächster Schritt ist ein 30-Minuten-Gespräch, kein Vertrag.
Drei Schichten einer Anlage nebeneinander zu messen kostet also 1.670 Euro und sagt Ihnen deutlich mehr als eine Einzelmessung. Ob das für Sie Sinn ergibt, klären wir im Erstgespräch.
Der Radar sagt Ihnen, wo es klemmt, und liefert die drei Stellhebel dazu. Ob Sie danach selbst weiterarbeiten oder ob wir das gemeinsam machen, entscheiden Sie hinterher und nicht vorher. Es gibt keinen Automatismus und keinen Anschlussvertrag im Kleingedruckten.
Nach sechs Monaten kann dieselbe Mannschaft dieselben Aussagen noch einmal beantworten. Dann sehen Sie schwarz auf weiß, ob sich etwas bewegt hat. Das ist der Punkt, an dem Führungsentwicklung aufhört, Vertrauenssache zu sein.
Je nach Haus und Ausgestaltung kann eine Mitbestimmung greifen. Ich empfehle, den Betriebsrat von Anfang an einzubinden, und zwar nicht als Pflichtübung. Eine anonyme Befragung ohne Personenbezug ist leichter zu vertreten als jede Alternative, und ein mitgetragenes Verfahren bringt Ihnen ehrlichere Antworten. Was in Ihrem Betrieb rechtlich gilt, klärt Ihre Personalabteilung oder Ihr Anwalt, das kann ich Ihnen nicht abnehmen.
Erfahrungsgemäß machen sie mit, wenn zwei Dinge klar sind: dass es anonym ist und dass hinterher etwas passiert. Für beides gibt es von mir Vorlagen, einen Aushang und eine kurze Ansage für die Schicht. Wenn am Ende nur drei antworten, ist auch das ein Befund.
Dann haben Sie etwas gelernt, das vorher niemand ausgesprochen hat. Die Auswertung geht zuerst an die Führungskraft selbst. Wer damit weiterarbeiten will, bekommt Rückendeckung und keine Akte. Ich habe noch keine Führungskraft erlebt, die das Ergebnis hinterher nicht wissen wollte.
Ab fünf Rückmeldungen wird es aussagekräftig, ausgewertet wird ab drei. Darunter würde ich die Finger davon lassen, dann ist die Anonymität nicht zu halten.
Eine halbe Stunde Vorbereitung, Zettel verteilen, zwei Wochen laufen lassen, eine Stunde Ergebnisgespräch. Ihre Leute sind mit sechs Minuten dabei. Es gibt nichts zu installieren und niemand muss sich irgendwo registrieren.
Auf europäischen Servern, ohne Namen, ohne IP-Adressen. Nach dem Projekt können Sie die Erhebung mit allen Antworten löschen lassen, dann ist sie weg. Auf Wunsch bekommen Sie die Rohdaten vorher als Datei.
Weil mir fünf Referenzen gerade mehr wert sind als der Deckungsbeitrag. Das Werkzeug ist fertig, die Methodik steht, was fehlt sind Bereiche, die damit gearbeitet haben und darüber reden. Regulär kostet der Radar 1.490 Euro, und dabei bleibt es, sobald die fünf Plätze weg sind.
30 Minuten Erstgespräch, kostenlos. Wenn es passt, sichern wir Ihnen einen der fünf Pilotplätze. Wenn nicht, sage ich Ihnen das und Sie haben trotzdem eine ehrliche Einschätzung.
Jannis Quint · jannis@quintessenz.coach · 0176 44538934